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Ab 1990 – RHIZOMFILM
Polsprung

[siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget] Polsprung S-16mm/F/35 Min Kurzspielfilm im Episodenfilm City Life ausführender Produzent R: Gabor Altorjay 1990

Wenn alle gehen, dann geh ich auch

[siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget] Wenn alle gehen, dann geh‘ ich auch Dokumentarfilm über Siebenbürger Sachsen 16 mm,F, 45 Min. Süddeutscher Rundfunk 1990

Rom SA

[siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget] Rom Sa Kurzfilm über den Bleiberechtstreik der Hamburger Roma 16 mm, F, 12 Min. D 1993 Hamburger Filmbüro

Der Mann aus dem Westen

[siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget] Der Mann aus dem Westen Dokumentarfilm über einen deutschen Aussteiger in Rumänien BRD/Rumänien, 16 mm, F, 45 Min. Süddeutscher Rundfunk 1992

Opfer der Skins

[siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget] Dokumentarfilm über Skinhead Gewalt in Dresden BetaSP 52 Min. NDR 1995

Romathan – Ein Platz für Menschen

[siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget][siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget] STAB Buch und Regie  Monika Hielscher&Matthias Heeder Kamera Christoph Schwingel Lars Wendt Ton Olaf Larsinsky Martha Stern Schnitt Margot Neubert-Maric Produktionsleitung Slowakei Musik Romathan Orchester Mischung Loft Studios Harnburg Richard Borowski 94 Min., 35mm D 1998/99 Romathan – Heimat der Rom Das Romathan ist das erste professionelle Romatheater in der Sklowakei. Es wurde 1992 in Košice gegründet und hat seither mehr als 44 Stücke und Revuen produziert. Das Theater hat drei Truppen (Schauspieler, Sänger, Tänzer) und sein eigenes Orchester. Gespielt werden klassische und moderne Stücke von Roma- und Nicht-Roma-Autoren in Romani und in Slowakisch. Auch Kindertheaterstücke stehen auf dem Programm. FESTIVALS – Intern. Dokumentarfilmfestival München – Filmfestival Schwerin – Worldfilmfest Houston//Texas

Jorge – Tod eines Vertragsarbeiters

[siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget] STAB Buch und Regie  Monika Hielscher&Matthias Heeder Kamera Robert Berghoff LarsWendt Ton Olaf Larsinsky Martha Stern Schnitt Margot Neubert-Maric Produktionsleitung Mosambik Luis Amarell Aufnahmeleitung Mosambik Emdio Semedo Schauspieler Matthias Breitenbach Christian Bruhn Dirk Ossik Michael Röhrenbach Bühne Mattbias Wrage Olaf Wend Musik Machira/Mosambik Mischung Loft Studios Harnburg Richard Borowski Wir danken Familie Joa S. Gomondai Nambu Productions / Maputo UN-Headquarters Mosambik / Maputo 84 Min., D 1994 Ostern 1991, als sich nur wenige die ausländerfeindlichen Ausschreitungen der folgenden Monate und Jahre vorstellen konnten, starb in Dresden der 28-jährige schwarze Vertragsarbeiter Jorge Joa Gomondai aus Mosambik. Er wurde von einer Gruppe randalierender Skinheads angegriffen und aus der fahrenden Straßenbahn gestürzt. Oder sprang er in Panik ? Das Gerichtsverfahren gegen drei Täter konnte diese Frage nicht klären. Seine Eltern in Mosambik warten bis heute auf eine Erklärung oder Entschuldigung der Stadt oder Schadensersatz. `` Ich glaube, die Leute im allgemeinen wollen in dieser Gesellschaft mit Ausländern nichts zu tun haben. Für mich jedenfalls war das Risiko, dort zu sterben, einfach zu groß. Wenn ich sterbe, möchte ich in der Nähe meiner Familie sein. Ich wollte mein Leben nicht dort drüben verlieren.`` Pedru, 26 Jahre, Vertragsarbeiter in Hoyerswerda von 1987-1990 Vor dem Hintergrund der wachsenden Ausländerfeindlichkeit im wiedervereinigten Deutschland setzt sich der Film unter wechselnden Perspektiven mit der Tat auseinander:Rekonstruktion der Nacht; Zeugen am Tatort; Jorges Eltern in Mosambik, die in den Wirren des Bürgerkrieges verschollen waren; ehemalige Vertragsarbeiter, die im Zuge der Wiedervereinigung von einem Tag auf den anderen ihre Arbeit verloren und zurückgeschickt wurden. Die Schlüsselszenen der Gerichtsverhandlung sind in szenische Protokolle umgesetzt, ergänzt durch die Statements des verhandelnden Richters.

Gelem Gelem

[siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget] STAB Buch und Regie  Monika Hielscher&Matthias Heeder Kamera Robert Berghoff, Christoph Schwingel, Rainer Jonas, Barbara Metzlaff, Hanno Hart Ton Monika Hielscher, Lars Wendt Schnitt Margot Neubert-Maric Musik Stefan Głowacki, Andrzej Wiśniewski Musikaufnahme Joram Bejarano 16mm, 84 Min., D 1989/91 Gelem Gelem – Wir gehen einen langen Weg beschreibt den Versuch einer Gruppe heimatloser Roma, den Teufelskreis von Abschiebung, sozialer Verelendung, Kriminalisierung, illegaler Wiedereinreise, erneuter Vertreibung, etc. zu durchbrechen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Roma haben sich Familien der verschiedenen Stämme zusammengeschlossen und für ihr Bleiberecht in der Bundesrepublik gestreikt. In keinem anderen Land wurde mit solch einer Kontinuität Unrecht jeglicher Art an den sogenannten „Zigeunern“ geübt wie in Deutschland. Weit über 500.000 Roma und Cinti fielen dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer, wurden durch Zwangsarbeit zu Tode geknechtet, erschossen, vergast, vergewaltigt und zu bestialischen medizinischen Experimenten mißbraucht. „Gelem Gelem – Wir gehen einen langen Weg“: ein Lied, das die verschiedenen Stämme des Volkes der Roma auf ihrer Jahrhunderte langen Fluchtwanderung durch ganz Europa miteinander verband. „Gelem Gelem“ – gesungen von den Vätern der wenigen Überlebenden auf dem Weg in die Vernichtungslager. „Gelem Gelem“ – singen die Roma auf ihrem Bettelmarsch, der sie zuerst durch Nordrhein-Westfalen, später dann aber durch ganz Deutschland bis zur holländischen Grenze führt, wo sie auf Aufnahme durch die holländischen Behörden hoffen – vergebens.   Wir leben hier wie die Geister, die von einer Stadt zur nächsten gejagt werden, von einem Land zum anderen. „Schlagt mich tot, sperrt mich ein, macht mit mir, was ihr wollt aber schickt mich nicht nach Jugoslawien oder in ein anderes fremdes Land. Ich bin Rom. Ich habe kein Land.“ Das entgegnete Vebjia Adjovic, das Oberhaupt einer 30-köpfigen Familie den deutschen Behörden, die ihn nach Jugoslawien abschieben wollten. Er war der erste, der sich gegen die gewaltsame Vertreibung seiner Familie zur Wehr setzte. Ihm schlossen sich immer mehr Familien an. Der Film dokumentiert vor dem Hintergrund der deutschen Wiedervereinigung zwei Jahre dieser Auseinandersetzung um ein dauerhaftes Niederlassungsrecht in der Bundesrepublik. Nach einer Reihe von Versprechen, Vertröstungen und gebrochener Abmachungen stehen die Roma heute dort, wo sie vor über zwei Jahren begonnen haben. Doch haben sie eine für ihr Volk wichtige Erfahrung gemacht. Sie haben gelernt, sich als Menschen zu sehen, die etwas wert sind, die nicht mehr betteln, nicht mehr fliehen und sich nicht mehr vertreiben lassen wollen. Die Aufnahmen zu diesem Film entstanden zwischen Herbst 1989 und Frühjahr 1991. Die meisten Menschen,…

Blutgeld

[siteorigin_widget class="SiteOrigin_Widget_Image_Widget"][/siteorigin_widget] Redaktion ARTE/ZDF &Rhizomfilm Themenabend BLUTSPUREN Blutgeld erforscht, wie die magische Flüssigkeit, die Gesundheit und Tod in sich birgt, Gegenstand einer globalen Industrie wurde. Im Mittelpunkt steht die medizinische, soziale und ethisch-philosophische Bedeutung der Kommerzialisierung des Blutes. Der historische Bogen reicht von den ersten Bluttransfusionen im 17. Jahrhundert, über die Aufspaltung des Blutes in Plasma und seine zellulären Bestandteile im Zuge der amerikanischen Kriegsforschung, der Plasmagewinnung in den Armenvierteln der USA während der 70er Jahre, dem Aidsskandal der 80er Jahre bis hin zur Schmiergeldaffäre des Bayrischen Roten Kreuz Ende der 90er Jahre. Unter dem Stichwort „Autophagie“ hat Denis Duclos eine hochinteressante Perspektive zu diesem Komplex entwickelt. Autophagie bedeutet „sich selbst zu verschlingen“, ein Begriff, mit dem ein globales System der Wertezirkulation beschrieben wird, dessen wesentliches Merkmal der Verzehr der Menschheit durch sich selbst geworden ist: Die im Dienste der Nützlichkeit stehende Gesellschaft stellt den Menschen in den endlosen Kreislauf der Naturnutzung und macht aus ihm eine verwertbare Ressource wie jede andere auch. Erika Feyerabend, Autorin und Gründerin des GenArchivs Essen, beschäftigt sich seit Jahren mit den Folgen der biomedizinischen Entwicklung. Ihr Blick gilt der unmerklich veränderten Selbstwahrnehmung des Körpers, der zunehmend unter die Nützlichkeitsperspektive der LifeScience Industrie gezwungen wird. Der menschliche Körper wird zu einem „Substanzkörper“, dessen Material zur Weiterverarbeitung in anderen Körpern nicht mehr einfach nur vorgefunden oder gespendet, sondern sozialpflichtig gefordert und auf dem medizinischen Markt angeboten wird. Autophagie: Als letzten Gang verspeisen wir uns selbst Copyright © contrapress media GmbH T960816.259 Le Monde diplomatique Nr. 5002 Seite 16-17 vom 16.08.1996 RINDERWAHN UND UMWELTSCHMUTZ Autophagie: Als letzten Gang verspeisen wir uns selbst „Autophagie“ bedeutet „Sich selbst auffressen“, und offenbar ist dies das wesentliche Merkmal des kapitalistischen Systems am Ende unseres Jahrhunderts. Ein System, das heute nirgendwo mehr auf Widerstand stößt und das die Gesellschaften immer stärker dazu antreibt, sich gegenseitig zu verschlingen. Wenn irgendwo etwas hinzukommt, wird es woanders weggenommen. Unternehmen gehen in anderen auf, weltweit fressen die Märkte sich gegenseitig an, und die Gewerkschaften sind nur noch dazu da, die Verteilung der Arbeit zu fordern. Der Bürger hat die Konsequenzen von all dem zu tragen: allgegenwärtige Umweltverschmutzung und Volksseuchen von tragischem Ausmaß sind die Folgen dieses wahnwitzigen Wiederverwertungssystems, der letzten Stufe des uralten Profitgesetzes. Von DENIS DUCLOS* KARL Marx glaubte, der Kapitalismus beziehe eine Art überschüssiger Energie aus dem Menschen, wobei der am Proletariat begangene Diebstahl den Mehrwert bilde. Für ihn bestand daher das Ziel darin, diesen…

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